So schützen Sie Ihre Daten bei Remote-Arbeit

Wir leben im Informationszeitalter. Fast alles, was Sie tun, hinterlässt eine elektronische Spur, und das gilt insbesondere dann, wenn Sie beruflich oder privat gerne reisen.Menschen sind oft nicht auf diese Aufgabe vorbereitetihre Daten online schützenwenn sie ihr Büro verlassen, um remote zu arbeiten.Sie glauben, dass „nichts passieren wird“, weil sie nicht wichtig genug sind, um die Aufmerksamkeit von Kriminellen, Hackern oder repressiven Regierungen auf sich zu ziehen. Es ist sehr wichtig zu lernen, wie Sie Ihre Daten im öffentlichen WLAN auf Reisen schützen. Auch wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, müssen Sie einige Vorsichtsmaßnahmen treffen. Sie müssen überlegen, was eine gute Vorgehensweise zum Schutz der Daten in Ihren drahtlosen Heimsystemen ist.

Woher kommen Bedrohungen für die Datensicherheit:Cafés, Hotels oder Coworking Spaces scheinen sichere Orte für Ihre Remote-Arbeit zu sein. Der Zugriff auf Geräte und Apps in einem gemeinsam genutzten öffentlichen System stellt jedoch eine ernsthafte Bedrohung für Ihre geschäftlichen oder persönlichen Daten dar. Hacker überwachen möglicherweise öffentliche IP-Adressen und greifen auf Passwörter zu, um Cyberkriminalität zu begehen. Weitere Informationen finden Sie unter Insider- vs. Outsider-Datensicherheitsbedrohungen: Definition und Minderung potenzieller Risiken

Hier sind sechs Tipps, die Ihnen helfen, Ihre persönlichen und privaten Daten während der Remote-Arbeit zu schützen:

1. Verwenden Sie einen Passwort-Manager

Ein Problem bei der Online-Sicherheit besteht darin, dass Sie sich alle Ihre verschiedenen Passwörter merken müssen. Passwort-Manager können dieses Problem lösen, indem sie für jede Site sichere Passwörter generieren, sodass Sie sich nur das eine Passwort merken müssen, um auf den Manager zuzugreifen. Mit Passwort-Managern können Sie Ihre Passwörter auch einfach ändern, wenn eine Website kompromittiert wurde oder Sie deren Sicherheit verbessern möchten, um Ihre digitale Privatsphäre weiter zu schützen. Ein physischer Zugangsangriff durch gebrochene Passwörter ist leider eine sehr häufige Methode für Datendiebstahl. Stellen Sie daher sicher, dass Sie lange, schwer zu erratende Passwörter verwenden und diese häufig ändern, um Ihre persönlichen Daten zu schützen.

2. Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung

Bei der Zwei-Faktor-Authentifizierung generiert ein Gerät einen zusätzlichen Code, der für die Anmeldung von einem unbekannten Computer aus erforderlich ist. Dadurch wird es für Kriminelle schwieriger, auf Ihr Konto zuzugreifen, selbst wenn sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort durch Phishing oder eine andere Form von Hackerangriffen erhalten haben. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung kann in die meisten großen Websites integriert werden, darunter Google, Facebook, Dropbox, Evernote und Twitter. Dieser zusätzliche Schritt könnte Sie langsamer anfühlen, schließlich melden wir uns alle mehrmals am Tag bei Geräten und Konten an, aber es lohnt sich, Ihre Daten zu schützen.

3. Nutzen Sie verschlüsselte E-Mail-Dienste

Dienste wie Gmail oder Hushmail ermöglichen es Benutzern, Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachrichten und Anhänge zu versenden (die nach einer festgelegten Zeit automatisch gelöscht werden können). Das bedeutet, dass die Kriminellen selbst dann nicht auf Ihre Daten zugreifen können, wenn Ihre E-Mail gehackt wird. Die E-Mail-Verschlüsselung ist eine Möglichkeit, Ihre persönlichen Daten vor der Verwendung für Phishing-Betrug, E-Mail-Identitätsfälschung und E-Mail-Spoofing zu schützen. Darüber hinaus können E-Mails ein Einfallstor für Viren und Malware sein und zu Dateibeschädigungen oder sogar Datenverlusten führen. Durch die Verschlüsselung Ihrer Nachrichten schützen Sie Ihre Daten und Ihre Kontaktliste.

Erfahren Sie mehr:Wie funktioniert die Datenwiederherstellung von einem externen USB-Laufwerk?

4. Halten Sie Ihre Geräte mit sicheren Passwörtern gesperrt

Stellen Sie sicher, dass alle Ihre Geräte wie Laptops und Smartphones passwortgeschützt sind. Dies schützt Ihre Daten vor der Gefährdung durch jemanden, der eines dieser Geräte in die Hand nimmt oder stiehlt, während Sie nicht hinschauen. Sie sollten außerdem vermeiden, auf Ihr Gerät zuzugreifen, während Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind oder sich an überfüllten Orten befinden. Suchen Sie in der Öffentlichkeit immer nach einem sicheren Ort zum Entsperren von Telefonen oder Laptops. Mit einem stärkeren Passwort können Sie Ihre Finanzdaten bequemer von Ihren Geräten aus überwachen und schützen, um auch auf Banking-Apps zuzugreifen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Banking-Apps am anfälligsten für Hackerangriffe sind. Und wenn Sie sich fragen, wie mobile Sicherheits-Apps die Daten Ihres Mobilgeräts schützen, können Sie auf häufige Anzeichen einer Infektion Ihres Telefons achten.

5. Verschlüsseln Sie vertrauliche Dateien und Ordner

Wir haben die E-Mail-Verschlüsselung bereits erwähnt, aber Sie können auch einzelne Dokumente und Ordner verschlüsseln, sodass sie für jeden, der versucht, sie zu öffnen, als Kauderwelsch erscheinen. Das Windows-Verschlüsselungstool BitLocker ist seit Windows 7 in den Versionen Ultimate und Enterprise verfügbar, während Apples OS X FileVault-Verschlüsselungsdienste bereitstellt. Wenn Sie einen Mac verwenden, aktivieren Sie ihn unbedingt beim Einrichten Ihres Computers als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme zum Schutz Ihrer Daten.

6. Vermeiden Sie öffentliches WLAN

Der letzte Tipp zum Schutz Ihrer Daten bei Remote-Arbeiten ist schwer zu befolgen. Wenn Sie unterwegs sind, müssen Sie Ihr Gerät zwangsläufig an ein gemeinsames öffentliches System anschließen, beispielsweise in ein Geschäftszentrum oder ein Café. Wenn Sie Ihren Laptop oder Ihr Mobiltelefon mit dem öffentlichen WLAN verbinden müssen, gibt es Möglichkeiten, die Gefährdung Ihrer Daten zu verringern. Neben der Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung können Sie für Ihre Remote-Sitzungen auch ein VPN (Virtual Private Network) verwenden, um Ihre digitale Privatsphäre zu wahren. Sie können auch Ihre Remotedesktopprotokolleinstellungen ändern. Cyberkriminelle nutzen Port-Scanner, um online nach offengelegten Ports zu suchen. Durch das Sperren Ihres Remotedesktopprotokolls schützen Sie Ihre Daten im öffentlichen WLAN. Der Schutz Ihrer digitalen Privatsphäre ist bei Remote-Arbeiten noch wichtiger, da die Bedrohungen von außen zunehmen. Diese Best Practices für die Datensicherheit tragen dazu bei, Ihre Daten und Ihre Identität online zu schützen. Aber seien Sie versichert: Sollten Daten verloren gehen, beschädigt oder gestohlen werden, können unsere Datenrettungsexperten von SalvageData diese schnell von jedem Gerät und jeder Marke wiederherstellen.

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