LiveKernelEvent-Fehler können frustrierend sein, insbesondere wenn sie Ihre Spielesitzungen oder andere ressourcenintensive Aufgaben unterbrechen. Diese Fehler weisen in der Regel auf Hardware- oder Treiberprobleme hin, die dazu führen, dass Windows nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert. In diesem Leitfaden führen wir Sie durch verschiedene Methoden zur Diagnose und Behebung von LiveKernelEvent-Fehlern mit Codes wie 141, 144, 1a1, ab, 193, 117, 124 und 1a8.
Was verursacht LiveKernelEvent-Fehler?
LiveKernelEvent-Fehler treten häufig bei grafikintensiven Aktivitäten wie Spielen oder Videobearbeitung auf. Zu den häufigsten Schuldigen gehören:
- Veraltete oder fehlerhafte Grafiktreiber
- Übertaktete Hardware
- Beschädigte Systemdateien
- Unzureichende oder fehlerhafte Hardwarekomponenten
Methode 1: Grafiktreiber aktualisieren oder zurücksetzen
Schritt 1:Öffnen Sie den Geräte-Manager, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche „Start“ klicken und „Geräte-Manager“ aus dem Menü auswählen.
Schritt 2:Erweitern Sie die Kategorie „Anzeigeadapter“, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Ihre Grafikkarte und wählen Sie „Treiber aktualisieren“.
Schritt 3:Wählen Sie „Automatisch nach aktualisierter Treibersoftware suchen“ und befolgen Sie die Anweisungen.
Wenn das Problem durch das Aktualisieren nicht behoben wird oder das Problem nach einem kürzlich durchgeführten Update aufgetreten ist, versuchen Sie, den Treiber zurückzusetzen:
Schritt 4:Klicken Sie im Geräte-Manager erneut mit der rechten Maustaste auf Ihre Grafikkarte und wählen Sie „Eigenschaften“.
Schritt 5:Gehen Sie zur Registerkarte „Treiber“ und klicken Sie auf „Treiber zurücksetzen“, falls verfügbar. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Vorgang abzuschließen.
Siehe auch:So beheben Sie Ladefehler der TPM-Verwaltungskonsole in Windows 11
Methode 2: Übertaktung deaktivieren
Durch Übertakten kann die Hardware ihre Stabilitätsgrenzen überschreiten, was zu Systemabstürzen führen kann. Wenn Sie Ihre CPU oder GPU übertaktet haben, kehren Sie zu den Standardeinstellungen zurück:
Schritt 1:Starten Sie Ihren Computer neu und geben Sie die BIOS/UEFI-Einstellungen ein (normalerweise durch Drücken von F2, Entf oder einer anderen Taste während des Startvorgangs).
Schritt 2:Suchen Sie nach CPU- oder GPU-Frequenzeinstellungen und setzen Sie sie auf die Standardwerte zurück.
Schritt 3:Speichern Sie die Änderungen und verlassen Sie das BIOS.
Deinstallieren Sie außerdem eventuell installierte Übertaktungssoftware wie MSI Afterburner oder AMD Ryzen Master.
Methode 3: Führen Sie System File Checker (SFC) und DISM aus
Beschädigte Systemdateien können verschiedene Fehler verursachen, einschließlich LiveKernelEvents. Verwenden Sie die integrierten Windows-Tools, um diese Dateien zu reparieren:
Schritt 1:Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator, indem Sie mit der rechten Maustaste auf die Schaltfläche „Start“ klicken und „Windows-Terminal (Admin)“ oder „Eingabeaufforderung (Admin)“ auswählen.
Schritt 2:Führen Sie den folgenden Befehl aus und warten Sie, bis der Vorgang abgeschlossen ist:
sfc /scannowSchritt 3:Führen Sie nach Abschluss von SFC das DISM-Tool mit diesem Befehl aus:
DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealthSchritt 4:Starten Sie Ihren Computer neu, nachdem beide Befehle ausgeführt wurden.
Methode 4: Hardware prüfen und aktualisieren
Wenn Softwarelösungen nicht funktionieren, liegt das Problem möglicherweise an der Hardware:
Schritt 1:Führen Sie einen Speicherdiagnosetest durch, indem Sie „Windows Memory Diagnostic“ in die Suchleiste des Startmenüs eingeben und das Tool ausführen.
Schritt 2:Verwenden Sie ein kostenloses Benchmarking-Tool wie UserBenchmark, um Ihre GPU-Leistung zu testen. Wenn es während des Tests abstürzt, ist möglicherweise Ihre GPU ausgefallen.
Schritt 3:Überwachen Sie Ihre CPU- und GPU-Temperaturen mit Software wie Core Temp oder MSI Afterburner. Hohe Temperaturen können auf Kühlprobleme hinweisen.
Schritt 4:Wenn Tests auf Hardwareprobleme hinweisen, sollten Sie ein Upgrade Ihrer Komponenten in Betracht ziehen, insbesondere wenn es sich um ältere Modelle oder Einsteigermodelle handelt, die mit anspruchsvollen Aufgaben zu kämpfen haben.
Methode 5: Führen Sie einen sauberen Neustart durch
Ein sauberer Neustart kann dabei helfen, herauszufinden, ob Software von Drittanbietern Konflikte verursacht:
Schritt 1:Geben Sie „msconfig“ in die Suche im Startmenü ein und öffnen Sie die Systemkonfiguration.
Schritt 2:Wählen Sie auf der Registerkarte „Allgemein“ die Option „Selektiver Start“ und deaktivieren Sie „Startelemente laden“.
Schritt 3:Gehen Sie zur Registerkarte „Dienste“, aktivieren Sie „Alle Microsoft-Dienste ausblenden“ und klicken Sie dann auf „Alle deaktivieren“.
Schritt 4:Starten Sie Ihren Computer neu und prüfen Sie, ob der Fehler weiterhin besteht. Wenn nicht, aktivieren Sie die Dienste und Startelemente nach und nach wieder, um die problematische Software zu identifizieren.
Wenn Sie diese Methoden befolgen, sollten Sie in der Lage sein, die meisten LiveKernelEvent-Fehler zu beheben. Wenn die Probleme weiterhin bestehen, sollten Sie die Hilfe eines professionellen Technikers in Anspruch nehmen oder sich an das Support-Team Ihres Computerherstellers wenden. Regelmäßige Systemwartung und die Aktualisierung Ihrer Treiber können dazu beitragen, diese Probleme in Zukunft zu vermeiden.

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