Die KI-Revolution lässt die Kosten für Speicher und Datenspeicher explodieren

Ein kritischer Mangel an NAND-Flash, DRAM und Festplatten, der durch die unstillbare Nachfrage von KI-Rechenzentren angeheizt wird, treibt die Preise bis ins Jahr 2026 in die Höhe und verändert die Technologiemärkte.

Von Gaming-Rechnern bis hin zu Unternehmensservern – die Auswirkungen sind tiefgreifend. Hier erfahren Sie, warum die Preise in die Höhe schnellen und was das für die Branche bedeutet.

Versorgung durch KI-Hunger erstickt

Nach dem Überangebot nach 2022 drosselten Hersteller wie Samsung und SK Hynix die Produktion, was einen starken Aufschwung auslöste.

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Laut Tom’s Hardware verdoppelten sich die NAND-Flash-Preise bis Ende 2023, wobei die 990 Pro 2 TB SSD von Samsung von 120 $ auf 175 $ stieg.

Laut TrendForce werden die DDR4-Preise im dritten Quartal 2025 voraussichtlich um 38–43 % steigen, während DDR5 und GDDR6 stetig steigen.

Festplatten mit hoher Kapazität, die für Rechenzentren von entscheidender Bedeutung sind, sind mit Engpässen konfrontiert, was laut ServeTheHome zu einer Preiserhöhung von 5–10 % bei Western Digital im Jahr 2024 führt.

Der Rechenbedarf der KI ist der Haupttreiber. Große Sprachmodelle erfordern GPU-Knoten, die Hunderte Gigabyte DRAM und Terabyte Flash verbrauchen.

Hyperscaler wie OpenAI schließen riesige Verträge ab – bis zu 900.000 DRAM-Wafer pro Monat, fast 40 % der weltweiten Produktion – und sichern so die Versorgung bis 2026, so die Investorenaktualisierungen von Micron.

Microns High Bandwidth Memory (HBM) ist ausgebucht und verdrängt kleinere Märkte. Laut Raspberry Pis Blog erhöhte sogar Raspberry Pi die Preise für Rechenmodule im Oktober 2025 um 5 bis 10 US-Dollar und begründete dies mit einem Anstieg der Speicherkosten um 120 %.

Produktionsengpässe und globale Spannungen

Hersteller priorisieren margenstarkes HBM und fortschrittliches NAND und vernachlässigen DDR4 und TLC-NAND für Endverbraucher.

Laut Reuters dauert der Bau neuer Fabriken, die Milliarden kosten, Jahre und wird durch Ausrüstungsengpässe von ASML verlangsamt.

Chinas Beschränkungen der Exporte seltener Erden für HDD-Magnete, wie Bloomberg berichtet, ersticken die Lieferketten weiter.

Branchen-Fallout

Gamer und PC-Hersteller sehen sich mit teureren Upgrades konfrontiert, wobei preisgünstige SSDs und RAM immer teurer werden. Unternehmen, insbesondere in den Bereichen KI und Cloud, müssen höhere Kosten verkraften oder Projekte verzögern. Neue Fabriken könnten die Krise bis Ende 2026 entschärfen, aber bis dahin werden die hohen Preise und das knappe Angebot anhalten.

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